CDU-Kreistagsfraktion im Dialog mit Ziesendorfer Bürgern
Ziesendorf. Die geplante Flüchtlingsunterkunft in Ziesendorf ist weiterhin ein Thema, das die Bürger bewegt. Die CDU-Kreistagsfraktion Rostock hat die Gemeinde besucht, um sich vor Ort ein Bild von der Situation zu machen und mit den Anwohnern ins Gespräch zu kommen.
Hintergrund ist die Entscheidung des Landkreises, in der ehemaligen Coca-Cola-Niederlassung eine Unterkunft für bis zu 125 Geflüchtete einzurichten. In einer Einwohnerversammlung hatte Landrat Sebastian Constien (SPD) bereits die Pläne zur Einrichtung dieser Unterkunft vorgestellt.
Die CDU-Kreistagsfraktion möchte nun die Sorgen und Anliegen der Ziesendorfer Bürger aufnehmen und in die politische Diskussion einbringen. Im Mittelpunkt des Besuchs standen Gespräche mit Anwohnern, die ihre Bedenken hinsichtlich der Sicherheit, der Integration und der Infrastruktur äußerten.
"Wir nehmen die Sorgen der Bürger ernst und wollen gemeinsam Lösungen finden", so Axel Wiechmann, Fraktionsvorsitzender der CDU. "Es ist wichtig, dass die Integration der Geflüchteten gelingt und die Gemeinde dabei unterstützt wird. Bei der gesamten Debatte darf aber nicht vergessen werden, dass es die Bundesregierung ist, die den Zustrom stark reduzieren muss. Die Akzeptanz der Bevölkerung steht auf einem Kipppunkt und darf nicht überfordert werden. Auch die Landesregierung, darf Kreise und Kommunen nicht mit den Problemen alleine lassen. Eine weitere Überlastung der Kommunen durch die Zuweisung von Asylsuchenden, ohne die zugesagte Schaffung ausreichender Kapazitäten in den Erstaufnahmeeinrichtungen, ist nicht länger hinnehmbar und von der kommunalen Ebene nicht mehr zu bewältigen. Die Anwohner und der Kreistag versuchen ihr Möglichstes um die geschaffene Situation zu händeln."
Die CDU-Kreistagsfraktion wird sich weiterhin für die Belange der Ziesendorfer Bürger einsetzen und den Dialog mit allen Beteiligten suchen.
Die wichtigsten Punkte der Diskussion:
Die CDU-Kreistagsfraktion dankt den Bürgern von Ziesendorf für den offenen und konstruktiven Dialog.